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Überschrift: Aller Anfang ist schwer!
Nun ist es endlich da und nichts wird mehr so sein wie es einmal war. So, oder ähnlich berichtet es fast jede Mutter, war es für sie und genau so sollte es auch für mich sein.
Lassen wir den Satz erst mal für sich wirken:
Nun ist es endlich da und nichts wird mehr so sein wie es einmal war.
Klingt doch gar nicht so schlimm, denn jeder, oder in diesem Fall jede, kann sich dabei denken was immer sie möchte.
Meine Interpretation war: OK, ich habe jetzt eine große Verantwortung für jemanden anders als mich zu tragen. Ich muss genügend Platz und Zeit für diese kleine Person schaffen. Ich kann nicht mehr so spontan sein wie ich es bislang war.
Aber, ich wusste ja auch aus Gesprächen mit anderen Eltern, dass es nichts Schöneres gibt als ein Kind zu haben und wenn es dich das erste Mal angelächelt hat, ist jeder Verzicht vergessen.
Mit dieser Einstellung und diesem Wissen dachte ich gehe ich doch gut vorbereitet und mit einer realistischen Einstellung an die „Sache“ ran. Schließlich war es für mich doch immer klar irgendwann mal ein Kind haben zu wollen und nun war es an der Zeit! Mein Mann (wir haben im 5. Monat, nach 6 Jahren Beziehung geheiratet) und ich haben in der Schwangerschaft viel über „die Zeit danach“ gesprochen. Pläne geschmiedet und uns versprochen auf keinen Fall spießig und langweilig zu werden. Wichtig war uns bei diesen Gesprächen auch immer uns zu „schwören“ niemals uns und unsere Beziehung aus den Augen zu verlieren. Gegen Ende der Schwangerschaft wurden wir beide immer ungeduldiger und konnten den Termin kaum noch abwarten.
Sätze von bereits gestandenen Eltern wie, Genießt noch mal die Zweisamkeit. Geht doch noch mal ins Kino, oder Theater. Wer weiß wie lange ihr darauf verzichten müsst! Sind bei uns nicht richtig angekommen, oder heute würde ich sagen, ich habe sie nicht wirklich verstanden.
Mit einer Mischung aus Angst und Erwartung konzentrierte ich mich auf den Tag X.
Dieser Tag wäre allein schon eine Geschichte für sich, aber das würde zu lange dauern…
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