|
Sagen wir mal so: unter viel Adrenalin, Aufregung und ganz anders als es im Geburtsvorbereitungskurs beschrieben wurde,
kam unser Sohn MaxLeo am 17.07.04 um 0:22 Uhr zur Welt.
(ganz am Rande ein klasse Datum, denn ich habe am 18.08. Geburtstag)
Nun ist ER endlich da und nichts wird mehr so sein wie es einmal war.
Die Zeit im Krankenhaus war noch ziemlich gesafet.
Doch auch hier musste ich feststellen, ich hatte nicht bedacht, das ein Baby das trinken an der Brust auch erst einmal lernen muss. Von mir ganz zu schweigen… außerdem fehlen einem ständig mindestens 2 Hände… und es wäre zu schön gewesen nach der Geburt sich erst einmal ausruhen zu dürfen.
Der einzige Trost: du hast immer und ständig die Fachleute um dich herum die dir helfen.
Eigentlich kommst du weder zur Ruhe, noch zum nachdenken…
Ein Tag im Krankenhaus besteht daraus dass du bekocht wirst.
Dein Zimmer geputzt wird. Dein Bett bezogen wird. Jemand dich und dein Kind untersucht und nach deinem Wohlbefinden fragt.
Du Besuch bekommst der dich beglückwünscht und dein Kind bewundert.
Dir beim stillen, wickeln und anziehen des Kindes von Kinderkrankenschwestern geholfen wird. Dein Mann kommt und sagt dir, dass er dich und euer gemeinsames Wunschkind vermisst und sich freut, dass ihr bald nach Hause kommt.
Und du, du wünscht dir nichts sehnlicher als deine gewohnte und vertraute Umgebung zurück.
Und auch dieser Tag kommt und du darfst nach Hause gehen.
|