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Alternative Heilmethoden
Akupunktur und Phytotherapie
Die Beeinflussung der pathologischen Lage des Kindes (sanfte "Drehung" aus Beckenendlage oder Querlage) und die Geburtsvorbereitung kommen erst in den letzten 4-6 Schwangerschaftswochen zur Anwendung. Bei dem Versuch der sanften Drehung des Babies wird oft zusätzlich Moxibustion angewendet. Dazu wird eine glimmende Moxazigarre (ein Komprimat aus bestimmten Kräutern, besonders Beifuß) nahe vor bestimmte Akupunkturpunkte gehalten ohne direkten Kontakt. Durch den entstehenden Rauch werden diese Punkte ebenfalls sanft stimuliert. Diese Moxibustion sollte täglich 1 - 2 x durchgeführt werden. Das kann durchaus zu Hause der Ehemann der werdenden Mutter übernehmen. Die Akupunktur zur Geburtsvorbereitung wird in wöchentlichen Abständen erfolgen. Hierbei kann eine tiefe Entspannung schon ohne den Stress der Geburt erlernt werden. Es gibt inzwischen erste Untersuchungen, dass durch geburtsvorbereitende Akupunktur der Geburtsverlauf schmerzarmer und kürzer ist. Auch während des Geburtsverlaufes gibt es genügend Einsatzmöglichkeiten für die Akupunktur - z.B. bei ängstlicher Verspannung, Wehenschmerzen, funktionell verzögerter Geburtsverlauf und verzögerter Lösung der Nachgeburt in der Nachgeburtsphase.
Akupressur
Die Akupressur ist eine der Akupunktur sehr verwandte Methode. Es werden dabei die gleichen Punkte verwendet wie bei der Akupunktur, jedoch werden diese Punkte nur gedrückt, geklopft oder massiert. Diese Methode kann also bei guter Erreichbarkeit auch von der werdenden Mutter angewendet werden.
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