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Das besondere Highlight- Die Ultraschalluntersuchung (Fortsetzung)
Das zweite Ultraschallscreening erfolgt zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche. Bei dieser Untersuchung kann schon sehr viel mehr gesehen werden. Das Baby ist voll entwickelt, alle Körperteile können dargestellt werden.
Ausgemessen werden der Kopf, der Rumpf und der Oberschenkelknochen. Besonderer Wert wird auf die exakte Darstellung der Wirbelsäule gelegt. Diese sollte zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft auf ganzer Länge geschlossen sein. Die vordere Bauchwand wird auch auf ihre Intaktheit geprüft. Arme und Beine können dargestellt werden, oft kann man auch Finger und Zehen erkennen. Bei günstiger Lage des Babies kann man das Gesicht im Profil und in der direkten Ansicht sehen.
Von den inneren Organen sind Herz, Magen und Harnblase besonders wichtig. Das Herz wird im Längsschnitt und im Querschnitt dargestellt. Der sogenannte "Vierkammerblick" ist ein gutes Zeichen für ein gesundes Herz. Der Magen stellt sich im Ultraschall als echoarme, rundliche Struktur dar, sieht fast wie ein "Loch" aus. Das bedeutet, dass der Magen mit Flüssigkeit gefüllt ist, in diesem Fall handelt es sich um Fruchtwasser. Auch das ist ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass die Speiseröhre des Babies durchgängig ist. In gleicher Weise stellt sich auch die Harnblase als flüssigkeitsgefülltes "Loch" im Unterbauch des Babies dar. Dabei handelt es sich um Urin, ein gutes Zeichen für die Nierenfunktion des Babies. Die Nieren selbst sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein und können manchmal nur mit einem speziellen Ultraschallgerät beurteilt werden. Sehr unsicher ist auch die Bestimmung des Geschlechtes des Kindes, obwohl sicher jeder sehr neugierig ist. Die Chance der Geschlechtsbestimmung ist beim dritten Ultraschallscreening sehr viel größer.
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